Unter Legasthenie versteht man eine spezifische Problematik beim Erlernen des Lesens und Schreibens, die biogenetisch bedingt ist. Das bedeutet, dass die betroffenen Kinder über eine normale oder sogar überdurchschnittliche Intelligenz verfügen, aber aufgrund unterschiedlicher Sinneswahrnehmungen Schwierigkeiten haben, Buchstaben und Wörter korrekt zu verarbeiten.
Wichtig ist die Unterscheidung zur **Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS)**. Eine LRS kann erworben sein – etwa durch psychische Belastungen, Schulwechsel, Krankheit oder mangelnde Förderung. Die Symptome sind oft ähnlich, aber der Trainingsansatz unterscheidet sich.
Erste Anzeichen können schon im Vorschulalter auftreten, werden aber oft erst in der Volksschule deutlich:
In meinem Training arbeite ich oft nach der AFS-Methode, einem ganzheitlichen Ansatz:
Loben Sie die Anstrengung, nicht nur das Ergebnis! Wenn Ihr Kind eine Stunde lang geübt hat, ist das ein Erfolg, auch wenn das Diktat danach noch Fehler enthält.
"Das verwächst sich schon noch."
Nein. Unbehandelte Legasthenie führt oft zu großem Leidensdruck und Schulangst. Je früher die Förderung beginnt, desto besser.